Unsere Neugier wurde im Gottesdienst zwei Wochen vor Ostern geweckt. Roland Echterbruch hatte einen Geschenkkarton mitgebracht, den er nach längerer Rede schließlich doch noch öffnete. Dabei kamen ganz gewöhnliche Dinge zum Vorschein: Kerze, Birne, Stein, Blume, Bonbon(?), …
Er wies darauf hin, dass diese Dinge uns am Gründonnerstagabend hier im Gemeindehaus wieder begegnen würden – Merkwürdig! An diesem Gründonnerstag betraten wir einen in gedämpftes Licht getauchten Gemeindesaal. Und - es gab noch mehr, was anders war als sonst. Roland gab eine Einführung in den Ablauf des Abends:
An vier besonders gestalteten Plätzen in diesem Raum sollte jeder die Möglichkeit haben, zur Ruhe zu kommen und mit allen Sinnen zu erleben, mit welcher Liebe Gott uns in Jesus Christus begegnet.
Das Musikteam gestaltete den Beginn mit einigen Liedern. Das half uns anzukommen und still zu werden.
Gerd malte uns mit Worten die von großer innerer Not geprägte Situation Jesu im Garten Getsemane vor Augen und auch die der Jünger, die an diesem Abend die Chance verschliefen, mit Jesus zu wachen und zu beten.
Danach war Zeit, schweigend an einem der sehr kreativ und liebevoll gestalteten Orte nicht nur zu verweilen, sondern auch etwas zu tun:
Man konnte seinen Dank auf ein Kärtchen schreiben, an einer Rose befestigen und in einen Strauß stecken.
Schuld und Lasten konnte man loswerden, indem man einen Stein in einem Wasserbecken versenkte. Kerzen standen bereit zum Anzünden, wenn man andere im Gebet vor Gott bringen wollte. Ermutigung konnte man sich
holen in Form einer Spruchkarte, einer Traube oder einer Süßigkeit und dabei schmecken, wie freundlich Gott ist.
Durch das Erleben mit allen Sinnen und das Gespräch mit Gott fühlte ich mich von ihm beschenkt.
Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Hauskreises ‚ Klingelhöfer’ für das Geschenk, das ihr uns mit diesem besonderen Abend gemacht habt.