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Grunststeinlegung am 12.12.2009

Die feierliche Grundsteinlegung mit 120 Gästen, darunter Vertreter des hessischen Landtags und des dillenburger Stadtparlamets, konnte am 12.12.2009 vollzogen werden.

Am Samstag, den 12. Dezember 2009 konnten wir als Gemeinde die feierliche Grundsteinlegung für unser neues Gemeindezentrum begehen. Zu dieser Feierstunde hatten sich wenige Tage vorher der Staatsminister Jürgen Banzer (Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit) und der  CDU-Landtagsabgeordneten Clemens Reif angekündigt. Erfreulicherweise waren neben Bürgermeister Michael Lotz und erster Stadträtin Elisabeth Fuhrländer auch viele Mitglieder des Magistrats der Stadt Dillenburg erschienen.

 

Bei der Grundsteinlegung handelt es sich um eine lange Tradition. In den Grundstein werden  Zeitzeugnissen wie aktuellen Tageszeitungen  und weitere symbolische Gegenstände gefüllt. Bei uns besteht der „Grundstein“ aus einer Aussparung in der Bodenplatte in die eine sogenannte Zeitkapsel gelegt wurde. Später wird in unserem Eingangsbereich eine Fliese mit dem Vers zur Grundsteinlegung (Jahreslosung 2009) an dieses Ereignis erinnern.

 

Die mit den Rohbauarbeiten beauftragte Firma Dilling arbeitete am Freitag noch bis in die Dunkelheit und betonierte die Bodenplatte um die Feierstunde zu ermöglichen. In die frisch betonierte Bodenplatte wurde tags darauf der Grundstein gelegt.

Gott hat das notwendige Wetter geschenkt, dass die Firma Dilling noch gut arbeiten konnte. So wurde der angepeilte Termin gehalten. Einen Tag nach der Grundsteinlegung begann dann der Winter. Genauer konnte man diese Etappe nicht planen.

 

Um 10:00 Uhr wurden die rund 120 Anwesenden musikalisch vom Musikteam unter der Leitung von Dietrich Orth begrüßt. Nach der Begrüßung durch Frank Reichel gab Friedhelm Haas einen Rückblick in die bisherige Geschichte und einen Ausblick zu unserem neuen Gemeindezentrum. Nach einer Andacht und einem gemeinsamen Lied kam es zur eigentliche „Grundsteinlegung“. Gernot Pfeiffer füllte unter Mithilfe von Dietrich Orth und Frank Reichel eine Kupferkapsel mit folgenden „Zeitzeugnissen“: Bibelwort zur Grundsteinlegung, Gemeindeprospekt, Programm der Grundsteinlegung, aktueller Gemeindebrief, Bibel, Gemeindesatzung, aktuelle Ausgabe von Christsein heute, aktuelle Tageszeitungen, Hartgeld und eine Urkunde. Anschließend wurde die Kapsel von dem Seniorchef der Firma Becker zugelötet. Die verlötete Kapsel wurde danach von Gernot Pfeiffer und Frank Reichel in die vorgesehene Aussparung in der Bodenplatte gelegt und von der Gemeindeleitung (Friedhelm Haas, Winfried Kretz, Gerd Mankel und Dietrich Orth) einbetoniert. In Anschluss daran übergab Staatsminister Jürgen Banzer einen Förderbescheid in Höhe von 117.000 Euro zur Unterstützung der Altenbegegnungsstätte an Bürgermeister Michel Lotz. Dieser reichte die Urkunde später an Friedhelm Haas weiter. Es sei ungewohnt, dass es staatliche Zuschüsse zu einem Bauwerk gebe, das kirchlichen Zwecken diene, sagte Banzer in seinem Grußwort. „Aber wir haben mit der demografischen Entwicklung eine gesellschaftliche Herausforderung vor uns. Dafür brauchen wir entsprechende Angebote. Hier haben wir eine Stätte, wo sich Senioren treffen, und zwar inmitten von gesellschaftlichem Leben“, so Jürgen Banzer weiter. Neben dem Minister sprachen noch Clemens Reif, Bürgermeister Michel Lotz, FeG-Kreisvorsteher Arnold Andreas sowie Architektin Stephanie Reh Grußworte. Bürgermeister Michael Lotz nannte es mutig, solch ein Vorhaben in den derzeit finanziell schwierigen Zeiten anzugehen. „Das Projekt beweist viel Mut und wie viel ihnen ihre Gemeinde bedeutet“, sagte er.

Nach dem offiziellen Teil freuten sich alle auf den geselligen Teil im geheizten Mehrzweckgebäude. Bei einem leckeren Imbiss, der vom Team Verpflegung unter der Leitung von Michaela Germann, Lydia Mankel und Elke Reichel bereit gestellt wurde, kam es zu vielen Gesprächen rund um das Bauprojekt.

 

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle, die sich an der Gestaltung der Feierstunde beteiligt haben und somit zum gelungenen Rahmen beigetragen haben. Besonders dem Musikteam (Tabea Beermann, Betty Lehr, Mirjam Manges, Roger Manges, Tanja Georg, Ute Orth und Dietrich Orth), die trotz der niedrigen Temperaturen auf hohem Niveau musizierten ein herzliches Dankeschön. Und dem Verpflegungsteam für die Organisation des exzellenten Essens.

 

Die Rückmeldungen der Gäste zur Grundsteinlegung waren durchweg positiv. Staatsminister Banzer, Bürgermeister Lotz und erste Stadträtin Fuhrländer beschrieben die Veranstaltung als würdige Veranstaltung für eine Grundsteinlegung. Somit konnten wir mir dieser Veranstaltung und der positiven Berichterstattung in der heimischen Presse positiv auf Gott und unser Projekt aufmerksam machen.